Warum ich XP-Antispy nicht mag

Ich habe mal so zwischendurch ein Pamphlet zum Thema XP-Antispy geschrieben. Es ist noch nicht ausgereift, aber ich will es trotzdem bereits in diesem Beta Stadium hier zur Diskussion stellen. Kritik und Änderungswünsche werden also dankbar entgegengenommen:-) Download der PDF Datei hier: Antispy Kritik.pdf

Immer wieder liest man in so genannten "Fachzeitschriften", Internetforen, auf "Tipps und Tweaks" Seiten oder im Usenet Aussagen wie "XP-Antispy ist das Erste, was nach der Installation von XP draufkommt", "Ohne XP-Antispy spioniert dich Windows gnadenlos aus" oder auch "XP-Antispy macht Windows sicherer

Das klingt, zumal es so oft zu lesen ist, schon sehr beeindruckend und scheint zu bestätigen, dass XP-Antispy tatsächlich ein unverzichtbares Werkzeug für jeden Benutzer von Windows XP ist. Leider ist das aber absoluter Unfug, geboren aus Verunsicherung, Desinformation und schlichter Panikmache.

Historisches XP kam im Oktober 2001 auf den Markt und war das erste Betriebsystem von MS, welches einen rudimentären Kopierschutz in Form der sagenumwobenen Produktaktivierung aufwies. Nachdem sich MS zu den technischen Details der Aktivierung und zu den übertragenen Daten weitgehend ausschwieg, kamen schnell Gerüchte auf, dass weitaus mehr Daten als unbedingt notwendig bei der Onlineaktivierung zu MS gesendet werden würden. Dabei vermutete man auch, dass persönliche Daten ausspioniert werden würden. Welche persönlichen Daten ein frisch installiertes XP allerdings senden sollte, ist bis heute eine Frage, die von den Verfechtern dieser Theorie nicht beantwortet werden kann. Infolge dieser Unsicherheit wurden allerdings auch viele der sinnvollen Features von XP, die eine Online-Verbindung verwenden, pauschal verteufelt.

Natürlich soll nicht verschwiegen werden, dass Microsoft einige Fehler gemacht hat, die massiv zum schlechten Image und zur Verunsicherung in Bezug auf die Zwangsaktivierung beitrugen. Beispiele dafür sind die GUID in Office Dokumenten , über die der Autor dank der eingebetteten MAC Adresse weltweit hätte identifiziert werden können oder auch die absolut überzogenen Formulierungen in den Lizenzbedingungen des Media Players 7.1. Trotzdem sollte man sich die Funktionen, deren Deaktivierung XP-Antispy anbietet, einmal unvoreingenommen ansehen, bevor man sich durch den unbedachten Einsatz dieses Tools sein XP unbrauchbar macht.

Gehen wir also mal durch, was da alles zur Deaktivierung angeboten wird:

Der Mediaplayer
Alle Einstellungen, die diesbezüglich in XPAntispy zu finden sind, lassen sich genau so gut in den Registern, die sich unter "Extras-->Optionen" direkt im Mediaplayer finden, tätigen. Was im Einzelnen am automatischen Download von fehlenden Codecs oder am Abruf von Metadaten verwerflich ist, erschließt sich mir nicht wirklich, denn auch Player wie Winamp oder Ripper wie CDEx rufen Mediendaten von Datenbanken wie CDDB oder FreeDB ab. Ist dieses Verhalten dort jemals kritisiert worden? Auch Winamp will per Default Informationen über das Nutzerverhalten an Nullsoft schicken und dies lässt sich dort genau so einfach deaktivieren wie im Media Player. Trotzdem stand und steht Winamp weitaus weniger in der Kritik als der MediaPlayer.

Interessant ist, wie bei XP-Antispy manche Einstellung begründet wird. Der Grund dafür, dass Mediadaten nicht zur Mediadatenbank hinzugefügt werden sollten, soll sein, dass diese vermutlich über das Internet ausgelesen werden könnten. Wie das allerdings möglich sein soll oder welche Anhaltspunkte dafür existieren, steht nicht dabei.

Fehlerberichte
Keine Frage, hier besteht in seltenen Fällen ein Risiko, denn prinzipbedingt finden sich in einem Dump des Hauptspeichers unter ungünstigen Umständen auch Teile von aktuell bearbeitetet Dokumenten. Inwieweit diese verwertbar sind, sei mal dahingestellt, in einer vernetzten Umgebung will man aber mit Sicherheit nicht, dass solche Berichte das eigenen Netzwerk verlassen. Von daher deaktiviert man das einfach per Rechtsklick auf Arbeitsplatz -->Eigenschaften-->Erweitert-->Fehlerberichterstattung. Oder per Gruppenrichtlinie im Netzwerk. Diverse Einstellungen

Der Autor von Antispy hat diese Sektion inzwischen mit dem Hinweis versehen, dass hier nicht alle Einstellungen sicherheitsrelevant sind. Welche er aber im Einzelnen nicht dieser Kategorie zuordnet, schreibt er leider nicht. Davon abgesehen ist die Sinnhaftigkeit der meisten Einstellungen durchaus zweifelhaft.
- "Remote Desktop Unterstützung ausschalten" schaltet eben nicht den Remote Desktop ab, sondern verhindert nur das Senden von Remoteunterstützungsanfragen.
- "Zeit nicht automatisch über das Internet synchronisieren": Unixoide Systeme synchronisieren schon seit Jahrzehnten ihre Zeit per NTP. Wenn Windows das allerdings anbietet, muss es deaktiviert werden? Was NTP ist, wie es funktioniert und was dabei für Daten übertragen werden, findet sich übrigens in RFC958  (http://rfc.net/rfc958.html)
- "RegDone auf 1" setzen hat genau welchen Sinn? Dass man nicht mehr an die fällige Aktivierung erinnert wird?
- "Balloon-Tips nicht mehr anzeigen": Kann man machen. Mag für den ein oder anderen sinnvoll sein. Ist ja auch nur ein Schlüssel in der Registry http://support.microsoft.com/?kbid=307729
- "Auslagerungsdatei beim Herunterfahren löschen": Eine sehr "beliebte" Einstellung, denn es kommen danach regelmäßig die Fragen, warum das Herunterfahren des Rechners auf einmal so lange dauert... Hintergrund der Einstellung ist wohl, dass ein anderer lokaler Benutzer unter bestimmten Umständen Datenfragmente aus der Auslagerungsdatei auslesen könnte. Die Wahrscheinlichkeit allerdings, an interessante Daten zu kommen, ist in den allermeisten Fällen durchaus als sehr gering einzustufen.
- "Messenger nicht mit Outlook starten" lässt sich bequem in Outlook festlegen, wenn man den Messenger nicht sowieso gleich deinstalliert, wie es seit SP 1 bequem möglich ist.
- "Bandbreitenbeschränkung aufheben": Ist glatter Blödsinn. Zitat aus http://support.microsoft.com/?kbid=316666 : "Richtigstellung einiger falscher Behauptungen zur QoS-Unterstützung unter Windows XP In diversen Veröffentlichungen in Fachzeitschriften und Newsgroups wurde die Behauptung aufgestellt, dass Windows XP immer 20 Prozent der verfügbaren Bandbreite für QoS reserviert. Dies ist nicht der Fall."
- "Schnelles Herunterfahren aktivieren": Ist eine der Quellen für z.B. "Beim Booten erhalte ich die Meldung, dass die Datei "c:\windows\system32 \config\system" beschädigt sei oder fehle". Es wird ein Registry Key gesetzt, dafür sorgt, dass scheinbar nicht mehr reagierende Tasks rigoros beendet werden. Wird der Task, der für das Sichern der Registry auf die Platte zuständig ist, so beendet, zerlegt man sich ebenjene und darf sich auf eine Neuinstallation einrichten. Natürlich gibt es für das Problem auch noch andere Ursachen wie Hardwareprobleme und es tritt auch nicht auf allen Systemen auf, aber man sollte es auch nicht unnötig herausfordern, denn auf normal funktionierenden Systemen hat man keine positiven Effekte durch das Setzen dieses Keys.
- "Computer im Netzwerk nicht anzeigen" macht wann Sinn? Im Firmennetzwerk erledigt das der Admin, wenn es gewünscht ist, im Heimnetzwerk verzweifeln die Anwender, wenn sie die anderen Rechner nicht in der Netzwerkumgebung sehen. Die Erläuterung in Antispy ist durchaus witzig, denn der Computername ist für einen Angreifer wohl das letzte, wonach er sucht. Portscanner kümmern sich nicht um Computernamen, die sowieso nicht über das Internet sichtbar sind. Auf einer LAN-Party mag das anders sein, allerdings geht auch dort vom Computernamen wohl die geringste Gefahr aus. Wer nicht will, dass sein Rechner in so einem Netzwerk sichtbar ist, sollte besser nicht dahingehen. Schließlich ist der Rechner ja immer über seine IP Adresse erreichbar. IMHO wird mit dieser Einstellung eine Scheinsicherheit vorgegaukelt.
- "Aufruf von Regedit nicht zulassen": Auch hier ist der Sinn wohl eher fraglich. Im Netzwerk macht das der Admin per GPO, im Heimnetzwerk sperrt sich der Anwender nur von diesem Werkzeug aus. Viren und Würmer kümmern sich sowieso nicht darum, sondern setzen im Gegenteil selber diesen Schlüssel, um ihre Entfernung zu erschweren. Wer nicht will, dass "Unbefugte" Regedit benutzen, gibt ihnen keine Adminrechte an seinem PC.
- "Scripting Host deaktivieren" Muss jeder für sich selber entscheiden. Sicherheitstechnisch sinnvoller ist es, den Scripting Host aktiviert zu lassen und stattdessen nicht mehr als Admin zu arbeiten.
- "Beim Anmelden zuletzt eingeloggten User nicht anzeigen": Im Firmennetzwerk erledigt das der Admin per Gruppenrichtlinie, im Heimnetzwerk muss das natürlich jeder für sich wissen.
- "*.lnk, *.pif, *.scf und *.url Dateiendung anzeigen": Macht bei den drei letzteren durchaus Sinn, bei .lnk werden alle Links zu Programmen/Dateien z.B. auf dem Desktop als Tralalla.lnk angezeigt, was durchaus störend sein kann. Muss aber auch wieder jeder selber wissen. Sicherer wäre es jedenfalls, nicht einfach blind alle Dateien, die einem per Mail so zugeschickt werden, auszuführen...
- "Kein Autostart für CDs": Geschmacksache. Auf jeden Fall verursacht das keine Probleme, kann man also bedenkenlos machen.
- "Verlauf der zuletzt geöffeneten Dokumente löschen": Ebenfalls Geschmacksache und problemlos.
- "Bekannte Dateiendungen ebenfalls anzeigen": Sehr sinnvolle Einstellung. Mache ich standardmäßig auf jedem Rechner.

Zusammenfassend muss ich leider sagen, dass sich in dieser Kategorie überwiegend sinnlose oder falsche Einstellungen finden. Die wenigen, die tatsächlich Sinn machen, gehen darin fast unter.

Internet Explorer
Ich selber empfehle ja immer wieder, den IE nur für Aufgaben wie z.B. WindowsUpdate oder die Verwaltung des SUS zu verwenden, die mit anderen Browsern mangels ActiveX Unterstützung einfach nicht darstellbar sind. Das gilt auch für den IE nach XP SP2, obwohl Microsoft damit tatsächlich sehr weitgehende Verbesserungen in Sicherheitsbereich vorgenommen hat. Zumindest sind wohl alle bislang bekannten Sicherheitslücken gestopft worden; ob jedoch die zugrunde liegenden Probleme tatsächlich vollständig ausgeräumt wurden, darf bezweifelt werden.

Davon abgesehen, lassen sich alle von XP-Antispy vorgeschlagenen Einstellungen bequem im IE unter Extras-->Internetoptionen-->Erweitert tätigen. Ausgenommen die Erhöhung der maximal möglichen Connections. Hier hält sich der IE übrigens genau an die Vorgaben von RFC2616 und RFC1945. Wer das trotzdem ändern will und eventuelle Probleme auf Serverseite in Kauf nimmt: http://www.faqweb.de/tip0485.htm

BTW: Wer alle von XP-Antispy angebotenen Optionen in diesem Bereich aktiviert, wird den IE so oder so nicht mehr verwenden wollen/können. Ohne ActiveX und Javascript lassen sich inzwischen kaum noch Seiten mit dem IE vernünftig darstellen.

Dienste
Am einfachsten lässt sich alles, was XP-Antispy hier vorschlägt, per Rechtsklick auf Arbeitsplatz-->verwalten-->Dienste und Anwendungen-->Dienste erledigen. Aber warum überhaupt? Gehen wir die Dienste mal durch:
- "Dienst für Fehlerberichterstattung": Kann man machen, wenn man lieber ohne jede Meldung über abstürzenden Anwendungen bleiben will und mit der dadurch komplizierteren Fehlersuche leben kann. Deaktiviert hat man das Senden der Fehlerberichte ja bereits unter Punkt 2.

- "Dienst für automatische Updates deaktivieren": Damit sperrt man sich effektiv von Windows Update aus. Die aktuelle Version (v5) setzt einen laufenden Windows Update Dienst voraus. Siehe http://v5.windowsupdate.microsoft.com/v5consumer/showarticle.aspx?articleid=8&ln=de Früher konnte man, wenn man regelmäßig mindestens alle 2 Wochen Windows Update besuchte und sich die wichtigen Patches installierte, diesen Dienst deaktivieren. Heute sollte man ihn so konfigurieren, dass man automatisch über verfügbare Updates informiert wird.

MS reagiert hier auf die Erfahrungen der Vergangenheit, die zeigten, dass sehr viele Anwender nicht in der Lage oder Willens waren, Windows Update regelmäßig mindestens einmal im Monat zu besuchen. Wie ich zu der Aussage komme? Am 11. August 2003 wurde das Internet von einer Welle ohnegleichen in Form des MSBlaster/Lovesan Wurmes überschwemmt. Der Patch, der die Sicherheitslücke stopfte, die von diesem Wurm ausgenutzt wurde, war seit 16 Juli 2003, also knapp 4 Wochen vorher per Windows Update verfügbar. Hätten alle diese Anwender den Dienst aktiviert gehabt, wäre Lovesan nicht einmal eine Randnotiz wert gewesen.

Man sollte denken, dass die Anwender daraus gelernt haben. Das wäre allerdings ein Irrtum, denn im Jahr 2004 wiederholte sich dieses Spiel mit einem neuen Wurm namens Sasser. Dieser Dienst wählt sich auch nicht von alleine bei MS ein, sondern nutzt eine bestehende Onlineverbindung, um darüber mit niedriger Priorität und Bandbreite die zur Verfügung stehende Updates herunterzuladen. Dabei werden keine anderen Daten als beim Besuch von Windows Update übertragen. Nach erfolgreichem Abschluss werden diese nicht automatisch installiert, sondern der Anwender wird explizit gefragt. Wo ist also das Problem? Doch wohl schlimmstenfalls darin, dass man Windows Update scheinbar grundsätzlich nicht vertraut. Wer sich wirklich in Ruhe damit auseinandersetzten will, findet hier ausreichend Information: http://v5.windowsupdate.microsoft.com/v5consumer/privacy.aspx?ln=de http://www.tecchannel.de/betriebssysteme/1215/

Danach kann und sollte jeder für sich selber entscheiden, ob er es benutzt oder nicht. Falls nicht, muss man aber wenigstens so schlau sein, sich die Updates aus anderen Quellen zu besorgen und zu installieren.

- "Dienst zur Zeitsynchronisation": Wie bereits geschrieben, gleichen unixoide Systeme bereits seit Jahrzehnten ihre Uhren per NTP ab. Bietet Windows ähnlichen Komfort, muss man es abschalten. Warum? Auch dieser Dienst baut von sich aus keine Onlineverbindungen auf.
- "Dienst für Taskplaner deaktivieren: Auch hier ist der Sinn eher zweifelhaft. Eine Sicherheitslücke im Taskplaner ist allerdings inzwischen bekannt und von MS mit einem Patch gestopft worden. Es gibt jedoch einige Softwarepakete wie z.B. Antivirensoftware, die sich auf einen aktivierten Taskplanerdienst verlassen. Aufgekommen ist diese Empfehlung wohl, weil bei laufendem Taskplaner der Port 1025 oft von Online Portscannern als offen gemeldet wird. Dasselbe passiert aber auch, wenn der Dienst beendet ist.

- "Universal Plug and Play (UPnP) Dienst deaktivieren": Das kann man ohne weiteres machen. Man beraubt sich zwar einiger Möglichkeiten zur Remote Steuerung von ICS oder einigen UPnP-fähigen Routern, aber da der Dienst in der Vergangenheit mit einigen Sicherheitslücken aufgefallen ist, kann man das IMHO verschmerzen.

- "Nachrichtendienst deaktivieren": Kann man machen. Hat aber nichts mit Sicherheit zu tun. Damit kneift man nämlich nur die Augen feste zu und hofft, dass der heranrasende Laster dadurch verschwindet und man nicht überfahren wird. Sinnvoller und weitaus sicherer ist es, einfach die in XP enthaltene Firewall auf der Internetverbindung zu aktivieren. Damit werden Zugriffe von außen zuverlässig verhindert. Übrigens ist der Nachrichtendienst bei XP2 SP2 standardmäßig deaktiviert.

- "Firewalldienst/Gemeinsamen Internetzugriff deaktivieren": Hier gehe ich mit dem ersten Teil der Beschreibung konform. Allerdings ist die Schlussfolgerung, nach der eine Anwendungsfirewall wie Kerio der XP eigenen vorzuziehen wäre, leider falsch. Aktuelle Schadsoftware ist ohne weiteres in der Lage, Personal Firewalls auszuschalten, wenn der Anwender mit Administrator Rechten angemeldet ist. Also wäre ein besserer Rat, auf eine Personal Firewall zu verzichten und stattdessen mit eingeschänkten Accounts zu arbeiten. So oder so kann jedoch keine Firewall verhindern, dass ein Programm nach Hause telefoniert, wenn es das wirklich will. Stichwort: Tunneling. Der einzige sichere Schutz davor besteht darin, sich keine "Phone Home" Software zu installieren.

- "Deaktivieren des Security Center Dienstes": Wie der Autor selber schreibt: kann man machen, muss man nicht. Für viele Anwender, die bislang sehr sorglos mit Rechnersicherheit umgingen, ist das Teil IMHO jedoch durchaus sinnvoll.

Der Microsoft Messenger

Dieser Punkt bietet inzwischen nur noch die Deinstallation des Messengers an. Das kann man am schnellsten und nachhaltigsten ohne XP Antispy per Start-->Ausführen--> RunDll32 advpack.dll,LaunchINFSection %windir%\INF\msmsgs.inf,BLC.Remove erreichen.

DLL Dateien deregistrieren

Zum Schluss bietet XP-Antispy noch an, einige DLL Dateien zu deregistrieren. Das sind die Funktionen, mit denen sich viele unbedarfte XP Besitzer dann sehr elegant ins Knie schießen Harmlos ist allerdings "ZIP-Funktionalität deaktivieren", wenngleich das die meisten aktuellen Packprogramme bei der Installation von sich aus erledigen. Die beiden anderen haben es dafür aber in sich:

- Der Fachpresse folgend wird nach der Installation XP-Antispy installiert und weil man sowieso nicht versteht, was das Programm tut, klickt man halt alles mal an. Und natürlich ignoriert man die Hinweise, die der Autor des Programms zu jeder der Funktionen anbietet. Und nach 30 Tagen kann man sein frisch installiertes XP nicht mehr benutzen, weil man vergessen hat, es zu aktivieren und durch das Setzen von RegDone die Erinnerung daran unterdrückt wurde. Käme man noch in Windows und wollte man es jetzt aktivieren, scheitert dies, weil die dafür erforderlichen DLLs deregistriert wurden. Viel Spaß bei der jetzt fälligen Neuinstallation.
- Oder, auch sehr schön: Das Service Pack1 lässt sich nicht installieren. Ursache? Ebenjene deregistrierten DLLs
- Größere Hardwareveränderungen wurden durchgeführt. XP will erneut aktiviert werden. Es passiert was? Richtig: Es geht nicht. Nach drei Tagen steht dann die Neuinstallation an, weil man sich nicht einmal mehr anmelden kann.

Wer sich auskennt, weiß das natürlich und weiß auch, wie er das Problem umgehen kann. Aber: Wer sich auskennt, deregistriert diese DLLs erst gar nicht. Warum auch? Weil sie für die Aktivierung benötigt werden und die Aktivierung per se etwas Böses ist? Und warum deregistrieren, wenn XP bereits aktiviert wurde? Nein, tut mir Leid, diese Logik erschließt sich mir beim besten Willen nicht. Es gibt nicht den Hauch eines Beweises, dass diese beiden DLLs für irgendetwas außer der Aktivierung genutzt werden oder dass mit ihrer Hilfe Windows ungefragt Daten an MS überträgt.

Fazit und Empfehlungen

Zusammenfassend kann ich also sagen: XP-Antispy ist kein Werkzeug, mit dem man seinen PC sicherer machen kann. Es ist ebenso wenig dazu geeignet, unerwünschte Datenübertragungen zu unterbinden, obwohl genau das sein Name suggeriert und es auch mit dieser Funktionalität von den meisten Anwendern assoziiert wird.

Es ist natürlich in der Hand eines Anwenders, der wenigstens ansatzweise weiß, was er tut (oder die Tipps des Programmautors zu den einzelnen Funktionen zumindest liest), ein praktisches Tool, um einige wenige Systemeinstellungen zentral zu tätigen., ohne sich in die Tiefen der Registry zu begeben. Ob das die ganzen überflüssigen, irreführenden oder sogar potentiell schädlichen Funktionen drum herum rechtfertigt, sei mal dahingestellt.

Nachdem ich jetzt XP-Antispy so massiv kritisiere, muss ich natürlich auch auf Möglichkeiten hinweisen, wie man tatsächlich ohne diese Pseudosicherheit vorgaukelnde Software zu einem stabilen, sicheren und beherrschbaren System kommt. Dafür habe ich hier ein paar weiterführende Links zusammengetragen.

Linktipps

Detailinfos zur Kommunikation von Windows Professional SP1 mit dem Internet: Der Einsatz von XP Professional mit Service Pack 1 in einer verwalteten Umgebung: Überwachung der Internetkommunikation http://www.microsoft.com/germany/ms/technetdatenbank/showArticle.asp?siteid=600049
Wer wissen will, was bei der Aktivierung im Detail passiert und auch, welche Daten bei der Onlineaktivierung übertragen werden, der kann sich hier informieren: Aktivierung entschlüsselt: http://www.tecchannel.de/betriebssysteme/739/index.html Online Aktivierung entschlüsselt: http://www.tecchannel.de/betriebssysteme/1215/
Weiter geht es mit einer ausführlichen Sammlung von Informationen zum den Themen Personal Firewall und Rechnersicherheit allgemein: http://www.linkblock.de Und eine Seite, die sich mit dem Deaktivieren von Diensten unter Windows beschäftigt und ein sehr sinnvolles und praktisches Tool dafür bereitstellt, mit dessen Verwendung man eine tatsächliche Sicherheit erreicht. Auf jeden Fall sollte man sich intensiv mit den Informationen dort beschäftigen. http://www.ntsvcfg.de

Michael H. Fischer

Volltreffer

der artikel gefällt mir gut da er doch den Nagel auf den Kopf trifft.

Der Name " XP ANTispy " suggerriert doch das windows XP schnüffelt oder besser noch DICH AUSSPIONIERT oh mein gott das kann doch nicht wahr sein , oder ???

Nein ist es auch nicht, es liefert Microsoft lediglich basis INformationen (die warscheinlich jeder USer für 2 Cent rausrücken würde bzw. für KOSTENLOSE Angebote freiwillig rausrückt- denkt mal drüber nach was ihr schon alles für DATEN im internet eingegeben habt) bei jeder Regestrierung gebt ihr doch schon: Namen, adresse, geb Datum etc. preis. Bei jedem webseiten besuch auch noch Daten vom: OS, Browser, einwahl. , provider usw.
Jede eurer Webseiten gibt mehr Basisinformationen über dich raus als XP an MS sendet.

also für mich ist das kein problem und mich hat auch noch niemand von MS angerufen oder so - warum auch, denkt ihr wirklich da sitzen Menschen die alle daten von den ca 88 millionen vistas oder den 90 millionen XPs auswerten ? zu geil das das wirklich irgendwelche menschen glauben.
pro stunde schafft der Inder ca 60 Datensätze und das macht er ohne pause oder so 24std am Tag 7 Tage die Woche 365 Tage im Jahr dan schafft er ca 500000 im Jahr dann muessten ja mindesten 100 Inder sitzen damit das ganze auch aktuell ist.
so ein Quark ...

Aber mal im ernst was sollte das denn MS bringen ? gegen dich verwenden können sie die Daten eh nicht weil das der Untergang von MS wäre ,wenn das bekannt würde, das sie Strafrechtlich relevante daten von deinem PC runterladen. ( was auch wieder Strafrechtliche konsequenzen mit sich bringen würde für MS !! ) alleine die KLagewelle in den USA würde das Unternehemen über nacht ruinieren.

Aber wie der DERFISCH schon angemerkt hat ist beim "ausspionieren eures PCs" das System grad frisch installiert und es sollten eigentlich keine Persönlichen daten auf dem System sein oder irgendwelche gecrackte software ausser eurem Windows
und das funktioniert doch anscheinend also warum sollte das betriebsystem welches ihr mit dem crack überlistet habt ein email schicken wo drinn steht:
"Hilfe ich bin überlistet worden - so ein MIST...."
"PS. "Und es sind auch keine persönlichen daten gespeichert die ich schicken kann weil ich ja grad frisch installiert wurde - hmmm ...!"

Und wie soll den MS bei der Verbreitung von Windows (was auch immer für eine version) entwicklungstechnische daten die für kommende Windows Versionen sammeln ?

Aber hauptsache meckern weils alle tun oder wie ????

Und mal ganz nüchtern betrachtet , wenn ich mir windows neu installiere und dann Update funktioniert das auch nahezu perfekt.

erst durch schlecht programmierte oder fehlerhafte Software welche unter umständen auch noch am System rumfingert wird Windows fehler anfällig.
und dann kommt da noch mr. super dau der meint MS würde ihm mit absicht ein abgebremstes und fehlerhaftes OS unterjubel. geil:)
und müsste sich unbedingt 10 tuning programme installieren damit windows "funktioniert"
der beste tuning tip für windows ist und bleibt übrigends, eben nicht überall alles zu verstellen.

mfg ein User

Tool für "08/15" User?

Ich denke nicht das ein Programm das Änderungen an einem Betriebssystem vornimmt, die im übrigen von Microsoft teils absichtlich etwas versteckt sind, für Leihen eine Bereicherung ist. Kaum einer dieser User liest was da an Erklärungen dabei steht, sondern klickt einfach wild drauf los. Meiner Meinung nach sollte man sich das Wissen über die Änderungen und deren Hintergründe zuerst erarbeiten, dann kann man gerne auf solche Programme zurückgreifen, da sie die Einstellungen, wie ich selbst zugeben muss doch sehr erleichern. Doch bitte zuerst informieren was man damit überhaupt anrichtet.

Weiters finde ich es sehr interessant wie doch immer auf Microsoft rumgehackt wird die angeblich etliche Daten von Usern sammeln, wo vermutlich jeder dieser User die ach so tollen Tools und Dienste von Google nutzt. Die sind da um keinen Deut besser eher schlechter, darüber wird sich jedoch meistens ausgeschwiegen, lieber wie alle Blind auf Microsoft hacken die müssen einfach böse sein...

Recht hast du, aber wer kann es selber tun? Nicht alle sind Admi

Z.Beispiel, zitat:

" ... Der Microsoft Messenger

Dieser Punkt bietet inzwischen nur noch die Deinstallation des Messengers an. Das kann man am schnellsten und nachhaltigsten ohne XP Antispy per Start-->Ausführen--> RunDll32 advpack.dll,LaunchINFSection %windir%\INF\msmsgs.inf,BLC.Remove erreichen. ..."

Wie soll ein Durchschnittsuser wissen wo und wie und überhaupt welche Schaen er im Windows deaktivieren kann/soll? Ich lasse selbst im XPAntispy eine Menge Einstellungen nicht aktiviert, aber einige schon, weil sie mir schlicht eine Tour durch viele Einzelprogramme, deren Einstellungen sowie Registry mit vielen kryptischen Parametern ersparen! So wie oben bei dem Messenger - ohne löschen eines "hide" Parameters in einer INI Datei wird er nicht mal unter den Programmen in der Systemsteuerung sichtbar! Erst nach dem man die Datei "frisiert" hat kannst es sehen und deinstallieren! Habe gerade Gestern .Net Framework installiert - und da war er UNGEBETEN wieder drauf und hat mich genervt mit den Verbindungsversuchen zum Microsoft. Dass Microsoft ein Haufen Homephone Programme installiert das macht mich krank - ein Winamp is ja gratis, für des WinXP Zeug habe ich ja bezahlt und nichts geschenkt bekommen! Da soll er mich mit depperten Fragerei, Schlaumacherei und nach Hause rufen nicht belästigen! Ein Operationssystem sollte ein solcher sein! Programme starten, Verwaltungstools bereitstellen (und nicht vor dem Anwender gut verstecken), ein gutes und stabiles Dateisystem aufstellen - und als Dienstleistung z.B. in einer gut gestallteten Datenbank alte und neue Treiber von allen Herstellern verwalten und allen zur Verfügung stellen! Und sich nicht um Kopierschutz anderer zu kümmern. Und auch ohne Internet absolut bestens auskommen! Nicht jeder will mit dem Zeug ins Netz!

Apropos - CD AUTOSTART!!! Kann ich dir ein nettes VIRUS schicken, der sich von CDs, DVDs und USB-Sticks automatisch installiert und über die USB-Sticks weiter verbreitet! Wenn der Autostart von solchen Medien NICHT deaktiviert wurde - geschieht es automatisch und blitzschnell! Es ist fast der selbe alte Mechanismus, wie bei den Floppy-Bootviren. Wir haben die ganze Firma voll gehabt. In machen Fällen half nur eine Neuinstallation! Na! Lust darauf??? Dann kannst jeden Trottel, der das Autostart nicht abgedreht hat schön infizieren.

XP Antispy erspart mir ein paar Eingriffe ins Registry und herupfuschen in verschidenen Programmen. Mache nur die Einstellungen aktiv, die ich brauche. (Z.B. Dateierweiterung bei allen Dateien anzeingen - hast schon im Manager 5 Dateien mit dem gleichen Namen gesehen? Auch speziel dafür Manager-Ansicht-bla bla usw. öffnen? Wenigstens eine halbe Stunde wird erspart. Dass ich für mich auch ein Grund. Gehe mir die neue Version runterladen.)

---

Mein Motto: "Denke selber und lass dir nichts einreden!"
Mein zweites Motto: "Wenn du 'was nicht kennst, bedeutet es nicht, dass es nicht existiert!"

Grüsse,
Feri

Passt wie Faust auf´s Auge...

...was den meisten "Usern" hier für ein Wortmüll aus dem Gesicht quillt. Genau dieses Klienteel bedienen die meisten "Tuningprogramme" sowie ähnliche Software und die dazugehörigen "F(l)achzeitschriften". "Ich hab´ im Grunde keinen blassen Schimmer über mein Betriebssystem, aber davon immerhin ´ne ganze Menge". Darauf könnt Ihr schon echt Stolz sein! Die armen Verkäufer in PC-Shops, die sich jeden Tag dieses einfallslose Genörgle anhören müssen, ja, genau diese verdienen in Wahrheit die Tapferkeitsmedaille! Werweigert XP irgentwann den Dienst, liegt es NATÜRLICH nur an XP, aber nie an der eigenen Blödheit! Man kann Microsoft nur danken, das XP keinen "Auto-Potentiometer für Dummheit" besitzt - in deutschland würde kaum noch ein Rechner in privaten Haushalten stehen. Weiter so, ge"BILD"etes deutschland, weiter so...!
Eine Option zum aktivieren fehlt allerdings "XP-Antispy" gänzlich und sollte dringend nachgeholt werden: das anklicken des "GHW"-Dienstes, nämlich "Gefährliches HalbWissen"! Durch die Aktivierung dieses Dienstes würde "XP-Antispy" wohl die einzig richtige Alternative starten - nämlich sich selbst zu deinstallieren...

Autostart von CDs und mehr

Das Abschalten des Autostarts von optischen Laufwerken ist durchaus als Sicherheitsgewinn einzustufen, denn man kann mit dieser Routine potentiell gefährlichen Code auf den Rechner einschleusen. Prominentester Vertreter ist Sony mit seinem Rootkit auf einer Video-DVD gewesen, der verhindern sollte, daß man Kopien von ihr erstellt. Was das für Nebenwirkungen nach sich zog, dürfte jedem bekannt sein; vom Verhindern, daß man generell brennen konnte über die Unsicherheit, die ein Rootkit de facto mit sich bringt, weil es eben an Transparenz mangelt.

Auch ist es damit möglich, einen "Freund" problemlos zu infizieren, indem man einfach die "autostart.inf" auf die automatische Installation eines Trojaners lenkt, die zudem unsichtbar vonstatten geht. So denkt natürlich der Anwender, daß da nix passiert wäre, aber im Hintergrund werkelt eine Software, die ihn kompromittiert. Natürlich ist das auch auf USB-Sticks oder Wechselfestplatten populär.

---

Sinnvoller wäre auch, wenn die Dateiendungen wie .reg, .vbs, .cmd und vielleicht auch sowas wie .bat nicht per Standard ausgeführt werden, sondern stattdessen in einem Editor. Man kann sie, wenn Bedarf besteht, über das Kontextmenü per Rechtsklick immer noch starten. Hat ein bißchen was von Vistas UAC ;). Das kann natürlich verhindern, daß sich manches Programm sauber installiert, die sich über den Weg der GUI konfigurieren, aber im Großen & Ganzen wird man, wenn sauber programmiert wurde, etwa Regedit direkt aufrufen.

---

Was den IE betrifft, so gibt es immer noch ungepatchte Sicherheitslücken, die durchaus als kritisch einzustufen sind. Wer verhindern will, daß der Internet Explorer ein Risiko darstellt, setzt alle Zonen auf "hoch" und zudem den IE in den Offline-Modus. Selbstverständlich benutzt man dann einen alternativen Brauser wie Opera oder Firefox (nur bitte nicht den 3er, weil der die Zonen des IE mitbenutzt!).

---

Was die Zeitsynchronisation betrifft:
Ich schalte sie immer ab (und zwar zuerst in den Eigenschaften der Uhrzeit und dann den Dienst), weil er einen Port öffnet. Wozu muß ein NTP-Programm, welches sich seine Zeit holt, permanent einen Port offen halten? Offene Ports sind durch die Bank weg ein Sicherheitsrisiko.
Dito für UPnP; Das Teil ballert nicht nur Router zu, sondern ist auch ein potentielles Einfallstor. Mit UPnP lassen sich übrigens auch schöne Löcher in die Routerfirewall bomben, was von Schadsoftware auch gerne mal getan wird.

---

Die Zip-Funktionalität ist in der Vergangenheit auch schon mehrfach unter Beschuß geraten, weil sich darüber ebenfalls Schadcode in den Rechner einschleusen läßt. Ergo sollte man es deaktivieren.

---

Gruß,

Michael
aus Bad Vilbel

Auostart v. CD´s und mehr... Hier FF3

zwar ein bisschen spät, aber: <....> Selbstverständlich benutzt man dann einen alternativen Brauser wie Opera oder Firefox (*nur bitte nicht den 3er, weil der die Zonen des IE mitbenutzt!*).

Interessant. Ich google mir den Wolf, weil die Lesezeichen> backups.html des FF3 seit? mit IE-Icon erscheinen .....

gruss Anselm

An denn Herr Administrator unter mir

"Es ist natürlich in der Hand eines Anwenders, der wenigstens ansatzweise weiß, was er tut (oder die Tipps des Programmautors zu den einzelnen Funktionen zumindest liest), ein praktisches Tool, um einige wenige Systemeinstellungen zentral zu tätigen., ohne sich in die Tiefen der Registry zu begeben. Ob das die ganzen überflüssigen, irreführenden oder sogar potentiell schädlichen Funktionen drum herum rechtfertigt, sei mal dahingestellt."

Wenn du lesen kannst, zeig es doch.
Der Author sagt doch sogar, dass es eine Hilfe ist, Einstellungen zentral vorzunehmen. Aber das setzt voraus, man weiß, was man tut. Denn ist das nicht der Fall, macht man sich schnell Probleme. Und der Großteil der Privatanwender reagiert nämlich so: "AntiSpy? Das klingt so, als ob ich es brauche.", installiert und klickt alles an und das war es dann.

Ich danke für den Artikel, der einen interessanten Einblick bietet. Probleme erhält man in der Regel nämlich sowieso nur, wenn man blind auf etwas vertraut. Und das ist ja der Kernpunkt von "AntiSpy".

Mach doch was Du willst...

Ts Ts...

Also zu dem Artikel kann ich nur sagen, dass er meiner Meinung nach zwar zu 90% richtig
rüber bringt wo die Schwachstellen von XP-Antispy sind... aber es scheint mir da ein Neid
über den Erfolg dieser Software mit durchzuklingen !!??

Klar man kann die vielen Funktionen auch per regedit selber setzen oder manche auch
direkt in Windows.. aber wo ??? Nein ich will keine Antwort darauf - ich wollte nur klar
machen, dass diese Einstellungen alle erst mühsam gesucht und vorgenommen werden müssen.

In XP-Antispy geht das binnen von 1 Minute - und zwar alle Einstellungen !!!

Weiterhin ist das Produkt kostenlos, hat keine Verpflichtungen und ist wirklich nützlich,
wenn man schnell ein paar grobe Konfigurationen wie z.B. kein Autostart von CD's machen will.

Wenn man nicht weiß, was man da tut, dann gebe ich dem Verfasser hier recht...
dann kann man auch falsche Einstellungen vornehmen... aber das Problem liegt dann nicht an
XP-Antispy sondern 30cm vor dem Monitor !!! Und die Person die dort sitzt und ohne Ahnung
Einstellungen vornimmt, würde das System auch ohne XP-Antispy und nur mit regedit oder
auch nur mit der Systemsteuerung ebenfalls komplett auf den Kopf stellen !!!

Also Leute - lasst die Kirche im Dorf und macht was ihr wollt !!! Ich für meinen Teil
benutze XP-Antispy jedenfalls aus praktischen und Faulheitsgründen weiterhin.
Wenn Ihr Euch von so einem Artikel gleich vom Gegenteil überzeugen lasst, dann bitte...
viel Spaß beim Umstellen der vielen Kleinigkeiten "zu Fuß" in Windoofs !!!

;-)

Ihr habts nicht anders verdient !

Gruß BAD HONK (Administrator)

Re: Mach doch was Du willst...

> in Windoofs !!!
>
> ;-)
>
> Ihr habts nicht anders verdient !
>
> Gruß BAD HONK (Administrator)

Wenn ich sowas lese, bekomme ich doch direkt schon wieder Brechanfälle. Allein diese vier Zeilen sind für mich schon der Beweis, dass du solche Tool(s) (ja, Mehrzahl) benutzt und genau diese Anleitungen wie sie hier beschrieben sind, dir eigentlich die Augen öffnen sollten.

Danke für Deine ausführliche Erörterung

Lieber Michael!

Ich danke dir für die Mühe, die du dir gegeben hast, das Tool ausführlich zu beschreiben und kritisieren. Demnach werde ich auf den Download verzichten und lieber "zu Fuß" versuchen, meinen PC wieder schneller zu bekommen. Mir wurde nämlich der Tipp gegeben, das "schnelle Herunterfahren" zu aktivieren ...

Liebe Grüße,
Sylvia

Alles richtig.

Das ist ein sehr schöner Artickel und auch vollkommen richtig. Wollen wir aber mal nicht vergessen, das es ein Tool ist was dir schnell helfen kann, deine Systemeinstellungen vornzunehmen. Mit dem Tool bin ich in ca. 30 sekunden fertig :) das schaffe ich zu Fuß nicht. Natürlich gibt es auch Einsellungen die für gewisse Einsatzgebiete uninteresant sind. Desweiteren ist es freeware un kostet nichts. Wenn ich Tools von namenhaften Herstellern kaufe für 39,00 euronen und mehr, bezahle ich auch noch Geld dafür, das ich mir mein System zerschieße :) und die haben durch die Bank weg die gleichen einstell möglichkeiten.

Gruß Onkel

Top!

Habe diesen Artikel eben gefunden während ich an meinem Laptop sitze und darauf warte, dass die WinXP Installation auf meinem Standrechner abgeschlossen wird.
Ich selbst habe mir durch einige Optionen irgendwie mein System zerschossen und bin nun sehr glücklich, dass ich auch ohne Xp-Antispy ein sicheres System bekommen kann.

Dh aber nicht, dass ich das Tool generell schlecht finde. Man muss nur auch damit umgehen können.

Vielen Dank Herr Fischer :-)

Ab heute werd ich kein Antispy mehr verwenden, der Artikel darüber war nicht nur interessant sondern auch überzeugend.
Man lernt nie aus.

Dann lass es und benutze XP-Antispy nicht mehr

Ts Ts...

Also zu dem Artikel kann ich nur sagen, dass er meiner Meinung nach zwar zu 90% richtig
rüber bringt wo die Schwachstellen von XP-Antispy sind... aber es scheint mir da ein Neid
über den Erfolg dieser Software mit durchzuklingen !!??

Klar man kann die vielen Funktionen auch per regedit selber setzen oder manche auch
direkt in Windows.. aber wo ??? Nein ich will keine Antwort darauf - ich wollte nur klar
machen, dass diese Einstellungen alle erst mühsam gesucht und vorgenommen werden müssen.

In XP-Antispy geht das binnen von 1 Minute - und zwar alle Einstellungen !!!

Weiterhin ist das Produkt kostenlos, hat keine Verpflichtungen und ist wirklich nützlich,
wenn man schnell ein paar grobe Konfigurationen wie z.B. kein Autostart von CD's machen will.

Wenn man nicht weiß, was man da tut, dann gebe ich dem Verfasser hier recht...
dann kann man auch falsche Einstellungen vornehmen... aber das Problem liegt dann nicht an
XP-Antispy sondern 30cm vor dem Monitor !!! Und die Person die dort sitzt und ohne Ahnung
Einstellungen vornimmt, würde das System auch ohne XP-Antispy und nur mit regedit oder
auch nur mit der Systemsteuerung ebenfalls komplett auf den Kopf stellen !!!

Also Leute - lasst die Kirche im Dorf und macht was ihr wollt !!! Ich für meinen Teil
benutze XP-Antispy jedenfalls aus praktischen und Faulheitsgründen weiterhin.
Wenn Ihr Euch von so einem Artikel gleich vom Gegenteil überzeugen lasst, dann bitte...
viel Spaß beim Umstellen der vielen Kleinigkeiten "zu Fuß" in Windoofs !!!

;-)

Ihr habts nicht anders verdient !

Gruß BAD HONK (Administrator)

Hoffentlich hilf's was

Herr Fischer hat sich hier jede Menge Mühe gemacht um auch den weniger kundigen PC User über dieses Programm aufzuklären. Dafür gilt ihm Dank und Anerkennung. Da ich auf grund eines Weblinks aus dem ComputerBild Forum hier gelandet bin, bleibt zu hoffen daß sich die betreffenden User / Anwender das hier mal gründlich durchlesen.

Allerdings finde ich Kritik am Programmierer / Autor unangebracht. XP-Antispy ist FREEWARE und verursacht dem Autor eigentlich nur Unkosten. Ich bin mir sicher, daß der Programmierer nach besten Wissen und Gewissen handelt. Stärkere Kritik sollte an ComputerBild, CHIP & Co. geübt werden, die solche Programme, wie auch im übrigen RegistrieCleaner usw. , immer wieder in ein paar kleinen Absätzen als "ultimative Problemlöser" anpreisen. Gerade ComputerBild die wohl eher dem Einsteiger und Gelegenheitsanwender zuzuordnen ist, sollte hier wesentlich mehr "Fürsorge" leisten.

Vielen Dank für diesen sinnvollen und durchaus hilfreichen Beitrag.

Mit freundlichen Grüßen
André Hohmann

MAHLZEIT !!!

Also ich muß dem Herrn Fischer hier mal Recht geben........
Selbst mir als Laihe ist sofort aufgefallen das viele Einstellungen und Funktionen von XP Antispy (habe Version 3.96.6 drauf) absolut unnötig sind,beste Beispiel ist da wohl die Einstellmöglichkeit des Windows-Media Players.Denn wenn man den installiert (geschieht ja automatisch nach einer Systemneuinstallation und dem erstmaligen "anklicken" von dem Player),wird einem gleich zu Beginn der Installation genau diese Konfigurationsmöglichkeit angeboten.........das kann man also alles gleich dort deaktivieren.........obwohl man sich wohl keine Gedanken machen muß wenn man nur legal erworbene Musik auf dem Rechner hat.....
Egal,ich finde den Artikel von Herrn Fischer jedenfalls korrekt.....und jeder der mal logisch drüber nachdenkt wird auch feststellen das er Recht hat.........
Wenn man das anders sieht oder auch gerne mit Anti Spy arbeitet ist das ja noch lange kein Grund sich aufzuregen oder gar ausfallend zu werden.
Vielleicht sollte sich der Autor von XP Antispy mal die Mühe machen und sein Programm etwas sicherer machen in dem er beim Aktivieren mancher,evtl schädlicher Anwendungen doppelt nachfragt ob der User das wirklich machen will und ihm dann nochmal die möglichen Konsequenzen aufzeigen bevor jemand sein System lahmlegt.Wird aber auch nichts nützen wenn jemand keinen Bock zum Lesen hat....
Ich finde auch das XP Antispy zu sehr als "Must-Have" für Windowsuser angepriesen wird...........
Noch eine Frage an Herrn Fischer hätte ich:
Gibt es eigentlich Probleme wenn man XP Antispy wieder entfernt???Gibt es da etwas was man beachten muß???Oder muß man einfach nur alle "Häkchen" wieder entfernen,Einstellungen übernehmen wählen und kann es dann ganz normal löschen???

Beste Grüße

André V.

OMG

Schön für dich, dass man viele Einstellungen auch ohne das Tool verändern kann... Mit XP-Antispy gehts halt schneller. Wozu hast du dir die Arbeit gemacht, so viel Text über dieses Programm zu schreiben?? Bist du vielleicht Microsoft Mitarbeiter? Dieses Programm hat in meinen Augen keinen Nachteil! Ich glaube ich schreibe demnächst einen Artikel mit dem Titel: Warum ich Windows nicht mag...

Warum ich so viele Worte

Warum ich so viele Worte darüber schrieb? Das frage ich ich auch manchmal, wenn ich solche Kommentare wie den deinen sehe, die klar erkennen lassen, das du den Artikel nicht einmal ansatzweise wirklich gelesen hat, bevor du meintest, ihn kommentieren zu müssen.

MHF

XPantispy - Artikel

Hallo,
nachdem ich jetzt ein richtiges Problem mit dem Windows updaten habe (auch Hijackthis-Forum kann mir nicht helfen)
fand ich nach längerer Suche diesen Artikel. Danke dafür Ich habe xpspy sofort deinstalliert.... Dennoch ist mein Betriebssystem und mein PC nicht zu identifieren und anscheinend bekomme ich auf der Microsoftseite deswegen die
Fehlermeldung.... "fehler auf der Seite" und nicht geht mehr. Mit hostexpert habe ich schon gearbeitet und die Hosts-datei zurückgesetzt?
Kennst DU das Problem und was kann man da machen? "wird mich hier geholfen"? mail: gabriele.blum@alice-dsl.net. Danke.
G. Blum (60 J., blond :-)weiblich

Re: M$-Update Problem

Wenn's noch aktuell ist:
Wenn das Microsoft Update über den IE nicht mehr funktioniert, liegt's meist am deaktivierten ActiveX, respektive Java Script. Beides wird für die Update Funktion unter XP benötigt.
Zum wiederherstellen gibt es zwei Möglichkeiten, aber für "60J., blond, weiblich" :) hier mal nur die einfachste:
XP Antispy wieder installieren und anschließend die Häkchen vor "ActiveX deaktivieren" und vor "Java Script deaktivieren" wieder entfernen. Fertig!

Grundsätzlich hat Herr Fischer übrigens dringend Recht: In den Händen von ungeübten Anwendern ist XP Antispy ein gefährliches Tool. Aber seien wir mal ehrlich, welches Tool (und das schließt die Systemeigenen wie regedit, msconfig, cmd, ipconfig, ... mit ein), das dem OS unter die Haube greift ist das nicht?
Wenn Herr Fischer also fordert, anstatt von XPAntispy lieber regedit aufzurufen, kann ich nur sagen: OMG NEIIIIIN! Der ungeübte User wird hier erheblich mehr Schaden anrichten (traditionell ein komplett gelöschter HKEY_C_R). Min. 3 Notfalleinsätze im Monat wegen solcher, letzendlich nicht minder gefährlicher Tips von Profis an Leute mit einer gesunden Halbbildung (ich finde den "An"-Schalter, deswegen bin ich in unserer Familie der Computerexperte), sprechen da eine ganz eindeutige Sprache.

Letztendlich muß man feststellen:
Dieses Tool hat seine Berechtigung, sie liegt halt nur nicht in der durch den Namen angekündigten Funktion, hierfür ist es mittelschwer ungeeignet. Wenn ich nicht möchte das mein OS Kontakt zur Aussenwelt bekommt, hilft letzendlich sowieso nur eins: Netzstecker raus, Netzteil ausbauen. Ist übrigens auch der ultimative Virenschutz.

Gruß

Micha (PC-Doc)

DerHai

Der ganze Blog lässt den Eindruck erwecken, dass sich ein Computer-Kenner über Programme aufregt die dem 08/15-Windowsbenutzer das Leben ein klein wenig einfacher machen sollen. Natürlich kann man so gut wie jede Einstellung per Hand vornehmen und in den tiefen der Registry rumwühlen - aber nicht jeder hat die Zeit oder die Geduld um sich mit sowas intensiv zu beschäftigen. Da kommen Programme wie xpAntiSpy gerade recht.

Ein großer Klugscheisser-Blog ist das hier, mehr nicht :)

"08/15-Windowsbenutzer das

"08/15-Windowsbenutzer das Leben ein klein wenig einfacher machen sollen". Stimmt, Antispy ist genau für diese Zielgruppe geschrieben. Deswegen enthält es so viele unnötige und sinnlose Funktionen und ist bestens dafür geeignet, den User aus seinem XP dauerhaft auszusperren. Ja. tatsächlich, deine Begründung finde ich wirklich stichhaltig und nachvollziehbar.

MHF

"ist bestens dafür

"ist bestens dafür geeignet, den User aus seinem XP dauerhaft auszusperren"
Wenn ich die Anzahl der "ausgesperrten" User durch XPAntispy mit der vergleiche, die durch XP höchst selbst ausgesperrt wurden, komme ich zu einer neuen Gefahreneinschätzung der Lage. Ich werde künftig auch Bäckereien mit Mohnbrötchen meiden, diese wiederlichen Drogenkasper...

xp-antispy

"Es ist natürlich in der Hand eines Anwenders, der wenigstens ansatzweise weiß, was er tut (oder die Tipps des Programmautors zu den einzelnen Funktionen zumindest liest), ein praktisches Tool, um einige wenige Systemeinstellungen zentral zu tätigen., ohne sich in die Tiefen der Registry zu begeben."
Genau es ist ein praktisches Tool - nicht mehr und nicht weniger , und wer mehr erwartet <....>*, der ist sicher befähigt ein besseres Prog zu schreiben und als Freeware, versteht sich , anzubieten...;-)
Im übrigen : wer lesen kann ist immer im Vorteil, und es ist wohl kein Programmautor Schuld wenn der User zu dämlich ist die Tipps des Programmautors zu den einzelnen Funktionen zumindest zu lesen!
Wer wahllos und unwissend irgendwo rumschaltet, Häkchen setzt und ok tippt und/oder dll oder andere Dateien löscht, der bekommt auch ohne XP-Antispy sicher schnell Probleme. Wer nicht weis was er macht sollte immer die Pfoten davon lassen.
Ich habe durch Antspy jedenfalls noch nie eine Installation zerschossen!

*Argumentum ad personam gelöscht. MHF

Da gebe ich mal recht

Also im grossen und ganzen muss ich den vorredner recht geben.
XP Antispy ist ein tool um ungeübten nutzer, das leben zu erleichtern,
denn wer traut sich schon an die registry (wenn er keine erfahrung hat) und nebenbei ich als admin nutze dieses tool sehr gern da es mir viel viel zeit einspart.
trozdem bin ich mir sicher wen microsoft uns ausspionieren will haben die ihren weg dazu.
nehmen wir ein beispiel, wir führen ein update des betriebsystemes durch, zu dieser zeit sind schon einiges an daten auf dem pc, was meint ihr wohl was da alles an besagte firma geht!
ok da ich nichts zuverheimlichen habe soll mir das relativ egal sein aber geht es babei nicht um das prinzip!
gläsernde user sind eh schon alle zumindest in der bunten republik deutschland!
also nicht aufregen, ändern tun wir da eh nichts und ob uns nun microsft oder der staat ausspioniert macht doch eh keinen unterschied.

so nun nutzt antispy oder nicht
ich jedenfalls kann es nur jedem empfehlen der nicht so den durchblick hat.
cu zusammen

Fehler dienen der belustigung!

Warum meint der 08/15 User

Warum meint der 08/15 User immer in seinem System rumfuhrwerken zu müssen?

Neben dem aufwändig

Neben dem aufwändig ausgearbeiteten Hauptartikel (der das genaue Lesen doch auch wert ist!) find ich diesen Kommentar noch den Besten.
Es ist ein nützliches Freeware-Tool, wofür hier auch nochmal ein dickes Lob an den/die Programmierer angebracht ist, wer mag darfs doch glatt hernehmen. Und was die Presse so darüber schreibt, na ja Papier ist schließlich geduldig...
Was besagte Datenströme an M* u co. angeht, bin ich froh das der Aufwand zur Analyse wohl ganze Heerscharen beschäftigen könnte wofür aber wohl niemand die Mittel ausgeben möchte.
Die Freiheit der persönlichen Daten geht irgendwie sowieso grad den Bach runter .) ! *Staun*

Bißchen Vorsicht für ungeübte Nutzer, man verstellt sich leicht auch bequeme Kleinigkeiten (wenigstens umkehrbar).
cu.

Wer Fehler findet darf sie behalten.

Nützliches Freeware-Tool???

Die nützlichkeit dieses Tool,s erschließt sich mir in keinster Weise?

Bringt es eine spürbare Verbesserung meines System,s? Nein/Ja im 1FPS Bereich, macht es irgend etwas sicherer
oder wird der User immer noch "oh ein OK Button muss ich umbedingt draufklicken ohne zu lesen" danach anklicken.

Hebt es meine Privatsphäre ?? haha guter Witz den schicke ich dem BND.

Jede Software die ich nicht brauche weglassen, den PC einfach nicht mit sinnlosen Zeug zumüllen.

my 2 Cent,s

unwichtich

die 2 cent hättest du lieber in was sinnvolles investieren sollen...

und die argumentation vom fisch ist auch total haltlos und ohne legitime intention...hauptsache ich reg mich über freeware auf

Textverständnis?

Ich demonstriere dir jetzt mit einem simplen Beispiel die Intention des Autors

> Das klingt, zumal es so oft zu lesen ist, schon sehr beeindruckend und scheint zu bestätigen, dass XP-Antispy tatsächlich ein unverzichtbares Werkzeug für jeden Benutzer von Windows XP ist. Leider ist das aber absoluter Unfug, geboren aus Verunsicherung, Desinformation und schlichter Panikmache.

Hier wird auch in keinster Weise der Autor des Tools oder das Tool selbst angegriffen, sondern die Verbreitung von Halbwahrheiten aufgrund miserabler Rezeption von Gelesenem. Es geht ja auch garnicht darum, ob es eine tolle GUI für ein paar umständliche Aufgaben ist oder nicht, es wird vielmehr dargestellt, was die Gefahren dieser Optionen sind und dass es alles andere als das unverzichtbare Sicherheitsprogramm ist.

Ein Programm nicht zu mögen, heißt nicht nur die Binärdatei nicht haben zu wollen, sondern auch die Effekte, die es auf den menschlichen Faktor hat.

Aber jetzt mal im Ernst, wer nutzt das Ding noch in Zeiten von tweakxp und nlite?

Haltlose Argumentation?

Also "haltlos" würde ich die Argumentation durchaus nicht nennen.
Zum einen kann man wirklich jede Einstellung die einem xp-AntiSpy ermöglicht selber vornehmen. Ähnlich sieht es auch mit den ganzen Funktionen diverser kostenpflichtiger Tweaking Tools aus.
Zum anderne kann man sich wirklich damit das System elegant selber zerschiessen. Nicht nur mit xp-AntiSpy.

Aber hier liegt der Hase im Pfeffer:
Man KANN, man MUSS aber nicht.
Ich würd ehier auch eher die Schuld zum einen der "Fach"presse zuschreiben, welche solche Tools, wie eben jenes kostenlose xp-AntiSpy, so hoch loben, dass der Llischee-ComputerBild-Leser meint er könne wirklich nur damit mit wenigen unüberlegten Klicks sein System perfekt absichern.

Ich persönlich halte xp-AntiSpy und ein weiteres Tuning Programm (TuneUp, ein weiteres hier verrissenes Programm) für eine nützliche Hilfe für mich persönlich. Allerdings überlege ich jeden Klick, jedes Häckchen und jede Einstellung erst, bevor ich sie tätige. Dennoch benötige ich dann beim Konfigurieren weniger Zeit, als würde ich jede Option händisch vornehmen.

Sicher ist bei solchen Programmen (egal wie sie sich nennen) IMMER die Gefahr, dass man mehr Schaden anrichtet, als man nutzen hat, daher sollte man vielleicht die Hier vorliegenden Berichte oder Meinungen des Autors als Hinweise sehen das Nutzungsverhalten diverser Tweak- und Tuning Software zu überdenken, und statt sich auf Programmierer auf den gesunden Menschenverstand verlassen.
Anstelle die Programme als Richtlinien zu sehen, sie eher als Handreichungen.
Ich sag es mal so: Niemand öffnet jede Mail, die in seiner Inbox landet...
...dafür macht man in einem Programm, dass in empfindlichen Bereichen des Betriebssystems rumwerkelt jeden Haken und jeden Klick, weil man sich dann sicherer fühlt.
Viel Spass.

Nicht nachvollziehbare Argumentation

Die Argumentationen, die sich hier ergeben haben, sind aus meiner Sicht haltlos.

Ein Tool, welches mir die Arbeit erleichtern soll, glänzt mit Transparenz. Genau die ist hier aber nicht gegeben. Schon allein der Name suggeriert eine Handlung, nämlich das Ausspionieren des Benutzers, die de facto so nicht existiert. Wer seinem System nicht vertraut, sollte es wechseln, etwa zum quell-offenen Linux.

Die Probleme sind aber, wie schon angedeutet, die vollmundigen Angaben zu dem und über das Programm. So wird eine Leichtigkeit vermittelt, die bei solch komplexen Systemen nunmal nicht existiert. Und eben solche Tuning-Programme, die gerade einmal irgendwelche Einstellungen knapp beschreiben, ohne zu erläutern, was sie da genau tun, sind potentiell gefährlich, denn dahinter kann sich sonstwas verbergen, mit dem man sich ratz-fatz sein System zerschießen kann -- ohne Nachvollziehbarkeit, was nun geändert wurde, um es ggf. rückgängig machen zu können. Eine Backupfunktion ist Pflicht. Wie schon vom Autor des hier stehenden und interessanten Artikels berichtet, ergibt sich bei näherer Beleuchtung, daß die Sinnhaftigkeit dieser Optionen so gut wie gar nicht gegeben ist. Das läßt sich auf XP-AntiSpy wie TuneUp Utilities übertragen. Wirklich wichtige Funktionen, die der Sicherheit und damit der Ausspionierbarkeit dienen, werden vom XP-AntiSpy überhaupt nicht geboten.

Wer wissen will, was er da macht, sollte sich entweder ein Programm zulegen, welches genau beschreibt, was es da tut (etwa bei Xteq, http://www.xteq.com), oder sich manuell durchbohren. Doch für Letzteres ist der gemeine Anwender schlicht zu faul und kritisiert angebrachte Kritik schlecht.

Ich bin geschockt und wütend

Ich bin geschockt und wütend zu gleich über die Ignoranz im Artikel und den Kommentaren.
Es wird hier über nicht vorhandene Transparenz und fehlende Beschreinungen geschrieben die man aber selbst nicht gibt, sondern lieber mit dem Finger auf Freeware zeigt und weniger versierten Anwendern Angst macht.

Soll jeder selbst für sich entscheiden was er installiert.

mfg, Daniel

Wer Fehler findet soll dran ersticken.

jaja...wie immer...deine mudder

1. Der "Fisch" sagt doch garnet das ihr es nicht haben DÜRFT!!
2. Er hat sich sehr viel Mühe mit dem Artikel gegeben. (Zählt mal eure Rechtschreibfehler in euren 2 "der artikel is scheisse" sätzen un dann die im text....
3. Seid ihr gezwungen das zu lesen?? Nur weil ihrs nich kapiert heißt es gleich wieder "scheisse, kacke, n00b ...wer schreibt sowas OMG"
4. Wen ihr das nich versteht, und lieber weiter CS zockt und andere TOLLEN Spiele seid ihr selbst schuld....ich kann mit meinem Taschenrechner auch lol schreiben... aber kannst du mit deinem rechner auch rechenen ;)??

So viele Grüße

Mein Rechtschreibung is grauenhaft, danke ;)

MEINE Meinung dazu

Ich finde den Artikel sehr interessant, da er die genauen Hintergründe der Möglichkeiten von XP-AntiSpy verdeutlicht.

Ich selber nutze dieses Tool auch, allerdings nur weil, wie schon häufiger erwähnt, diese ganzen Einstellungsmöglichkeiten, seien sie nun Sinnvoll oder nicht, auf einem Blick zusammengestellt sind.

Bei OS-Installationen gilt für mich eh, dass ich bevor ich irgendetwas mache, die nötigsten Treiber installiere und anschließend das System aktiviere.

Erst nach einiger Zeit kommt XP-AntiSpy als nichtinstallierte Version zum Einsatz, wo ich sämtliche Haken setze, -> die ich für Sinnvoll halte. Dazu gehört auf jeden Fall, das Anzeigen bekannter Dateiendungen.
Grundlegend frage ich mich dabei jedes Mal, welche Veränderungen ich brauche und durchforste ggf. das Internet um den genauen Nutzen zu ermitteln, der mir die (De-)Aktivierung eines Dienstes etc. bringen würde.

Auch dabei gilt: Vertraue nicht umbedingt Zeitschiften, die den Namen "Bild" schon im Namen haben, oder auch anderen, die alles andere als sinnvolle, teils sogar wiedersprüchlige(siehe Artikel), Beiträge liefern.

Zusammengefasst kann ich sagen, dass das besagte Tool nützlich sein KANN, wenn man weiß was man da eigentlich Anklickt und zu faul ist jede gewählte Änderung einzelt durchzuführen.

Ich bedanke mich dafür, dass ihr diesen, doch größer als geplanten Kommentar bis hier her gelesen habt.

mfg DonF.

Disqualifiziert

Die Aussage des Autors, man benötige das hochbedenkliche ActiveX, um Internetseiten anzuschauen, ist völliger Unfug und disqualifizert seinen ganzen Bericht.

Ich bin täglich beruflich im Internet unterwegs und habe es seit ca. 10 Jahren nicht benötigt.
Einzige Ausnahme: Der Erfinder selbst, Microsoft, der das Format unbedingt durchdrücken will.
Wie sovieles, woran nur dieser aggressive Monopolist die Urheberrechte hat.

Sorry, sorry - lachen oder weinen?